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Mit Jesushouse Teenager erreichen: Was macht einzigartig?

„Was macht uns einzigartig?“, Katharina Haubold und Frank Lederer sind zwei von zwölf Jesushouse-Beratern, die in den nächsten Monaten christlichen Jugendgruppen helfen, auf diese Frage gute Antworten zu finden.

 

Die Antworten helfen den jungen Veranstaltern zwischen dem 24. Februar und dem 5. April 2020 gezielt ihre Freunde zur Jugendevangelisation Jesushouse 2020 einzuladen. Gruppen, die sich am Event beteiligen, können die Berater anfordern. Beratungstermine können bei Rita Willms vereinbart werden (rw@prochrist.de).

 

Kicker und Chips reichen nicht als Publikumsmagnet

Frank Lederer, im Hauptberuf Jugendreferent bei crossover und Jugendevangelist aus Bremen, erklärt: „Jugendliche tun sich schwer damit, Gleichaltrigen ohne Gemeindeerfahrung klar zu machen, warum sich ein Besuch von Jesushouse lohnt. Das ist erstmal nicht ungewöhnlich. Wir Erwachsene machen es ja auch nur selten besser.“

Mit Tischkicker und Chips bewege man aber heute niemanden mehr dazu, ins Gemeindehaus zu kommen. Und dass Jesus der Retter sei, läge für einen Mittelschicht-Jungen ohne Gemeindeanschluss aber mit 750 Euro-Smartphone, 1.000 Instagram-Followern und Kinodauerkarte nicht auf der Hand.

 

Jesus House 2020

 

„Die Teens und die Verantwortlichen vor Ort stellen bei den Planungen die Lebenssituation der potenziellen Gäste in den Vordergrund: Wie können wir Jesushouse auf die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Jugendlichen ausrichten, die bei Jesushouse dabei sein sollen? Wie wird für sie Gute Nachricht – also Evangelium – erlebbar?“, sagt Katharina Haubold, Fresh X-Projektreferentin an der CVJM-Hochschule in Kassel.

 

Grundsätzliches auf den Prüfstand stellen

Zugleich sind die Jesushouse-Beratungen nachhaltig ausgerichtet.

„Wir möchten die Gruppe über das Event hinaus stärken. Die jungen Leute sollen Grundsätzliches auf den Prüfstand stellen“, sagt Frank Lederer.

Zum Beispiel: Wie kann das grundlegende Bedürfnis meines Freundes aus dem Fußballclub konkret auch in unserer Gruppe einen Platz finden? Was bieten wir nach Jesushouse an, das über Kicker und Chips hinausgeht? Werden Jugendliche, die sich sonst am Marktplatz treffen, in unseren Gruppenraum kommen? Oder müssten wir mit unseren Angeboten vielleicht besser auf den Marktplatz umziehen?

 

Jugendliche erarbeiten selbst das passende Werkzeug

Jugendgruppen hatten nach vergangenen Jesushouse-Veranstaltungen zurückgemeldet, dass sie bei den Abenden meist unter sich waren. Sie baten um Unterstützung bei der Frage, wie sie mehr Außenstehende erreichen können.

Katharina Haubold: „Wir Berater geben Hilfestellungen. Damit erarbeiten sich die Jugendlichen selbst das passende ‚Werkzeug‘. Denn sie kennen ihre Zielgruppe ja besser als wir.“

So brauche etwa die Jugend auf dem Land in einer einkommensschwächeren Region eine andere Ansprache als die im gutsituierten Vorort einer Großstadt.

 

Pressemitteilung Jesushouse

 

Infos: www.jesushouse.de