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Homegroups Freitag Abend

  • Wenn Jesus eine Prioritätenliste hätte, würde darauf stehen: ______ begegnen! (hier kannst du deinen Namen einsetzen). Fällt es dir schwer das zu glauben bzw. siehst du das anders? Tauscht euch gerne darüber aus.
  • Jesus zeigt seinen Jüngern durch das Wein-Wunder ein Stück mehr, wer er ist. Auch wenn sie noch längst nicht alles verstanden haben (und auch nicht werden), glaubten sie an ihn, sie vertrautem ihm. Wie könnte Jesus dir eine neue Seite von ihm zeigen? Welche Sprache/ Zeichen von Jesus würdest du verstehen?
  • Jesus interessiert sich für eine „Hochzeitspanne“, die für das Brautpaar sehr unangenehm hätte werden können, aber gesamtgesellschaftlich noch nicht einmal eine mittelschwere Krise wäre. Bei welchem persönlichen Thema fällt es dir schwer zu glauben, dass Jesus sich dafür interessiert?
  • Kennt ihr die Geschichte von den Blinden und dem Elefanten? Wer hat recht? Alle? Keiner? Vielleicht erleben wir Gott auf unterschiedliche Art. Gott ist so groß und begegnet seinen Menschen so, dass sie ihn wieder ein kleines Stück mehr verstehen. Keiner hat die volle Wahrheit erfasst, aber ein Stück von Gott erfahren. Was denkst du dazu?

Die blinden Menschen und der Elefant

 

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten.Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel betastet. Er sprach: „Ein Elefant ist wie ein langer Arm.“ Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: „Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer.“Der dritte Gelehrte sprach: „Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule.“ Er hatte ein Bein des Elefanten berührt.Der vierte Weise sagte: „Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende“, denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: “ Also ich sage, ein Elefant ist wie eine riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf.“ Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: „Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist.“ Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.

 

 

Badentreff 2022 Homegroup1 Elefant

Homegroups Samstag Morgen

Badentreff 2022 Homegroup2 OffeneHand

Teilst du das Bild der „haltenden Hände“ für die Gesprächsatmosphäre? Was wären passende Bilder für euch für die Atmosphäre die Jesus hier schafft?

  • Jesus begegnet dieser ausgeschlossenen, enttäuschten, verletzten Frau eines gemiedenen Volkes. Und er berührt ihr Herz. Und diese Frau wurde verändert. Sie hat nicht alles verstanden, ich glaube nicht viel. Aber das wichtigste hat sie verstanden oder gespürt oder erfahren. Ihr ist Gott begegnet und er hat sie gesehen und nicht erniedrigt.
  • Ist dir dieser Gedanke „Wenn Jesus wüsste…“ fremd oder vertraut? Oder kennst du den Gedanken „Wenn meine Kirche/Gemeinde/CVJM das wüsste… dann bräuchte ich da nicht mehr aufzuschlagen.“ Die Geschichte zeigt uns: Wenn Jesus wüsste… dann würde er trotzdem mit dir „am Brunnen“ sitzen. Fällt dir das schwer zu glauben? Hast du schon erlebt, wie Menschen in Kirche nicht willkommen sind oder aber auch, dass sie trotz ihrer Verletzungen und Lebensstil in christlicher Gemeinschaft willkommen sind? Hindern moralische Ansprüche Menschen in deinem Umfeld oder dich selbst davor, eine Kirche/Gemeinde/christliche Gemeinschaft zu betreten?
  • Zitat: „Die christliche Religion ist in ihrem Wesen nach, eine heilsame Begegnung mit Jesus Christus.“ Friedrich Schleiermacher
    • Was könnte dieser Satz bedeuten? Was ist eine „heilsame Begegnung“ für dich? Hattest du schonmal eine „heilsame Begegnung“ mit Jesus oder Menschen? Die Frau am Jakobsbrunnen hatte eine heilsame Begegnung mit Jesus. Sie wurde gesehen, gehalten und ihr wurde Wert zugesprochen.
  • Die Frau wird von Jesus berührt. An der Stelle, wo sie am verletzlichsten ist. Da wo sie Scham empfindet. Sie konnte sich nicht für diese Berührung entscheiden, aber sich darauf einlassen. Was berührt dich? Dass Jesus dich sieht, dich hält oder dir Wert zuspricht? Im Enneagramm (ein Modell das verschieden Persönlichkeitstypen beschreibt) werden 3 Typen unterschieden. Wir sind unterschiedlich. Uns berühren unterschiedliche Ding und deswegen begegnen wir Gott auf unterschiedliche Art und Weise. Welchem Typ würdest du dich am ehesten zuordnen?
    • Herz-Typ: Es berührt sie, wenn Gott sie sieht
    • Kopf-Typen: Es berührt sie, dass sie von Gott gehalten werden und Sicherheit haben
    • Bauch-Typen: Es berührt sie, dass Gott sie Teil haben lassen will und sie wertvoll sind

Homegroups Samstag Abend

Badentreff 2022 Homegroup3 Gesichter

Teilt gerne eure Gedanken zu dem Bild von @SakoAsko. Drückt das Bild für euch einen Aspekt der Geschichte aus? Und wenn ja welchen?

 

Zitat C.G.-Jung:

„Einsamkeit entsteht nicht dadurch,

dass man keine Menschen um sich hat,

sondern dadurch,

dass man ihnen die Dinge,

die einem wichtig sind

nicht mitteilen kann.“

Was denkst du zu diesem Zitat? Stimmst du dem zu oder siehst du das anders?

  • Lasst eurer Kreativität Raum. Uns wird nicht berichtet, was Jesus mit Zachäus redet, was in dem Haus passiert oder was die Veränderung bei Zachäus bewirkt. Was denkt ihr: Wie könnte Jesus mit Zachäus Zeit verbracht haben? Über was könnten sie geredet haben? Haben sie geredet? Gemeinsam gegessen, geschwiegen, gefeiert? Füllt diese unbeschriebene Zeit/ Stelle mit euren Ideen.
  • Ihr habt euch überlegt, wie Jeus mit Zachäus Zeit verbracht haben könnte. Wie würde Jesu mit dir Zeitverbringen? Reden, zuhören, schweigen, feiern, trauern, aushalten…?
  • Was würdest du Jesus antworten, wenn er sich zu dir einladen würde? In dein räumliches Zuhause aber auch in dein inneres Zuhause?
  • Mit welcher Person/ Personengruppe könnt ihr euch am ehesten identifizieren? Mit Jesus, der auf Menschen (auch „Mistkerle“) zugeht, mit den Jüngern die empört, wütend und missverständlich auf die Wahl der Person von Jesu reagieren oder mit Zachäus, der für finanziellen Reichtum seine Mitmenschen vergisst und bei dem sich Jesus trotzdem einlädt?
  • Hast du genaue Vorstellungen davon, wie eine Jesus-Begegnung zu sein hat (Gefühle, Orte, Worte,…)? Kann es sein, dass sie auch anders aussehen kann?

 

 

Methoden für die Homegroups

Bibelteilen

  1. Der Text wird einmal laut gelesen.
  2. Jeder liest den Text nochmal für sich.
  3. Jeder überlegt, was für ihn wichtig ist (ein Wort oder ein Satz, mehr nicht).
  4. Jeder darf dieses Wort oder den Satz nach einiger Zeit in die gemeinsame Stille sagen (es wird nicht kommentiert).
  5. Der Text wird nochmals laut gelesen.
  6. Jeder darf sagen, was ihm wichtig geworden ist, aber er darf nicht den anderen kommentieren.
  7. Gemeinsam überlegt man, was man aufgrund des Textes nun tun soll. Dabei muss es konkret werden!

 

Blitzlicht

Eine Frage - z.B. Welcher Gedanke hat dir heute gut gefallen? - wird gestellt. Jeder beantwortet die Frage in einem Satz, dann ist der Nächste an der Reihe. Die Sätze bleiben unkommentiert und stehen im Raum.

 

 

Pro & Contra
Man teilt die Jugendlichen in zwei Gruppen, dann gibt man eine These zum Thema heraus. Nun hat eine Gruppe die Aufgabe, für diese These einzutreten, während die andere die Gegenseite vertritt. Jede Gruppe soll die andere von ihrem Standpunkt überzeugen.

 

 

Assoziationskette
Das Thema wird mit einem Schlagwort vorgestellt. Zu diesem Schlagwort sollen die Jugendlichen Ideen nennen.

 

 

Talktime
Jeder in der Gruppe darf eine Frage zum Thema oder auch andere Fragen, die ihn schon lange interessieren, stellen. Alle sind Experten, die Fragen werden dann gemeinsam geklärt.

 

 

Kugellager
Die Gruppe wird in einen Innen- und einen Außenkreis geteilt. Jeder vom Innenkreis hat ein Gegenüber vom Außenkreis. Der Homegroupleiter gibt Fragen oder Themen vor, die jeweils in den Zweierteams eine Minute abwechselnd besprochen werden. Danach dreht sich der Außenkreis um eins nach links und jeder hat ein neues Gegenüber vor sich. Nun wird eine neue Frage in die Runde geworfen z.B. Was findest du 38 beim Badentreff am besten? Was hat dich von der Predigt angesprochen?