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CVJM St. Georgen: Rares steht hoch im Kurs

Der-Riesen-Flohmarkt des CVJM wurde seinem Namen voll gerecht. Besuchern bot sich am Wochenende eine reichhaltige Mischung an Waren aller Art.

St. Georgen. Auf dem frisch sanierten Platz vor der Lorenzkirche lockten zahlreiche Stände mit Geschirr. Die Treppe zur Kirche war mit Handtaschen gepflastert. Gleich nebenan zog ein reich bestückter Pflanzenmarkt viele Besucher an.

Vorm Gemeindehaus schlug das Herz von Technikfans höher, gab es doch einige elektronische Geräte die zum Teil zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatten, aber dafür unverwüstlich erschienen. Ebenfalls auf dem Vorplatz gab es einen großen Stand mit Spielen, Puzzeln oder Kinderwagen.

Im Gemeindehaus dominierten Bücher und Schallplatten. Ein besonderer Anziehungspunkt für Frauen war die reichhaltig ausgestattete Schmuckabteilung. Dazu gab es, zum Teil überdimensionale, Gemälde, Uhren verschiedenster Bauart und Briefmarken.

 

Flohmarkt


Organisator Gerhard Rosenfelder war zufrieden mit dem breiten Angebot. Das sahen offenbar auch die Besucher so, die zum Teil aus bis zu 70 Kilometer Entfernung, aus dem Elsass oder vom Hochrhein, extra zum Flohmarkt anreisen. Geschätzt werde zum einen die Möglichkeit, besondere Stücke zu finden. Als Beispiele nannte Rosenfelder eine Uhr von Tobias Baeuerle, Bücher zu Dual und PE, die vergriffene Ortschronik von Langenschiltach oder Kurmark Klebebilder aus den 1930er-Jahren. Immer wieder gelobt wird aber auch die gute Vorsortierung der Waren. Zudem gibt es mit Rosenfelder und seinen Mitstreitern immer freundliche Ansprechpartner, die auch hinsichtlich der Verhandlungen über den Preis sehr zuvorkommend sind.

Fürs leibliche Wohl sorgten die CVJM-Mitglieder mit gespendetem Kuchen und selbst gebackenen Waffeln mit Puderzucker oder Nutella. Der Erlös des Flohmarkts kommt dem CVJM zugute.

 

Autor: Stephan Hübner

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 26.06.2017