Weltbundgebetswoche 2011
Gebetsanliegen und Informationen zu unseren Partner-YMCA in
Gebetsanliegen und Informationen zu den Projekten in
Bildpräsentation zu den Gebetsanliegen
- in Powerpoint
- oder als PDF
Kenya YMCA
Bildung ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung der Länder in der Zweidrittel-Welt. Auch in Kenia sind eine abgeschlossene Schulbildung und eine qualifizierte Berufsausbildung für Mädchen und Jungen oft nur die einzige Möglichkeit, den Teufelskreis von Elend, Hunger, Arbeitslosigkeit und Kriminalität zu durchbrechen. Der Kenya YMCA stellt sich dieser Herausforderung und unterhält in einigen Städten sowie in Kibera (Nairobi), dem zweitgrößten Slum Afrikas, Schulen und berufliche Ausbildungsstätten. Dort erhalten junge Menschen - viele von ihnen AIDS-Waisen – die Chance, der Armut zu entkommen und ihr weiteres Leben erfolgreich zu gestalten.
Als CVJM Baden unterstützen wir finanziell
- die Primarschulausbildung von Kindern in den YMCA von Busia und Kibera
- die Sekundärschulausbildung von Jugendlichen im YMCA Nakuru
- die Berufsausbildung von Jugendlichen im YMCA Kisumu
Wir danken
- dass der Kenya YMCA sich für die benachteiligten Kinder und Jugendlichen einsetzt, um ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu geben.
Wir bitten
- dass die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen und durch die Programme des YMCA eine Perspektive für ihr Leben erhalten und ihre Würde als Menschen erleben können.
- um Kraft, Geduld, Weisheit und Liebe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um die Kinder kümmern, sie lehren und Sorge für sie tragen.
- um die Einheit im Anliegen, den in Würde und Leben verletzten Kindern beizustehen und sie aufzurichten.
- Für die notwendigen Finanzen, um die Strukturen für die Arbeit zu verbessern, z.B.
o durch den Bau von neuen Klassenzimmern und Toiletten
o durch den Kauf von Tischen und Stühlen, Lehr- und Lernmaterialien und
Lebensmitteln.
- um die Entwicklung und Umsetzung weiterer hilfreicher Programme für Kinder und Jugendliche,
- um Kraft und Weisheit für die verantwortlichen YMCA-Sekretäre, die unter schwierigen Bedingungen (manchmal ohne Bezahlung) ihren Dienst tun.
YMCA Zimbabwe
Aufgrund der gespannten politischen und der katastrophalen wirtschaftlichen Lage im Land kam die Arbeit des YMCA Zimbabwe in den letzten Jahren fast zum Erliegen. Vor zwei Jahren starteten die fünf verbliebenen Vereine den unbedingt notwendigen Neubeginn. Der CVJM Baden hat sich als langjähriger ausländischer Partner des YMCA Zimbabwe bereit erklärt, diesen schwierigen Aufbauprozess zu begleiten und finanziell zu unterstützen. Mit jeweils 2.000 US$ Startkapital entwickeln die Vereine zurzeit Programme, die ihnen helfen sollen, ein kleines Einkommen zu erwirtschaften und somit finanziell unabhängiger von ausländischen Geldgebern zu werden.
Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter engagieren sich hoch motiviert in verschiedenen Programmen und Projekten für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Ein Schwerpunkt dabei ist der Kampf gegen Kinderarbeit. Aufgrund der schwierigen ökonomischen Situation im Land gehen zahlreiche Kinder nicht zur Schule oder brechen die Schule ab, um illegal auf Farmen, in Steinbrüchen und Goldminen, im Baugewerbe, als Straßenverkäufer oder Prostituierte zu arbeiten. Im Rahmen seiner Möglichkeiten will der YMCA Zimbabwe hier Abhilfe schaffen.
Folgende Maßnahmen will der CVJM Baden dabei finanziell unterstützen:
- Vermittlung von arbeitenden Kindern in die Schulen vor Ort
- Zahlung von Schulgeld und Unterrichtsmaterialien
- Entwicklung und Schaffung von Einkommensmöglichkeiten für die betroffenen Familien
- Programme zur Bewusstseinsbildung mit den betroffenen Familien, Schulleitungen und Arbeitgebern
Wir danken
- für die Einmütigkeit im YMCA Zimbabwe, im Glauben an Jesus Christus und in der Verantwortung für ihr Land den neuen Aufbruch zu wagen und sich einzusetzen für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien.
- für den siebenwöchigen Einsatz von Karoline Martin aus dem CVJM Weingarten in Zimbabwe, die durch ihre engagierte Mitarbeit in den verschiedenen Arbeitsbereichen des YMCA Zimbabwe viele wertvolle Impulse geben konnte und gleichzeitig großartige persönliche Erfahrungen als Volontärin sammeln konnte.
- für die sehr herzliche, offene und konstruktive Zusammenarbeit mit den neuen Partnern des YMCA Zimbabwe aus England und Schweden vor und nach dem AGM (Delegiertenversammlung) im August 2011 in Harare.
Wir bitten
- für den schwierigen Prozess der Erarbeitung von strategischen Planungen des YMCA Zimbabwe für die nächsten Jahre im Hinblick auf den Kampf gegen Kinderarbeit sowie die Benachteiligung von Mädchen und Frauen.
- um Gelingen in der praktischen Umsetzung der geplanten Maßnahmen und Programme.
YMCA Bulgarien
Obwohl in Bulgarien nach der politischen Wende im Jahre 1990 einige Reformen
durchgeführt wurden und das Land seit 2007 sogar Mitglied der Europäischen Union ist, leiden dort noch immer zahlreiche Menschen unter den Folgen der jahrzehntelangen kommunistischen Herrschaft; vor allem die wirtschaftliche Entwicklung geht an sehr vielen von ihnen vorbei.
Die drei YMCAs in Gabrovo, Plovdiv und Dobrich kümmern sich daher verstärkt um sozial oder ethnisch benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihren Städten. Aktivitäten in Kinderkliniken und Waisenhäusern sowie mit Sinti und Roma, Freizeitprogramme wie auch Sommer-und Wintercamps sind die Schwerpunkte der Arbeit.
In Zusammenarbeit mit anderen europäischen CVJM-Partnern stärken wir die Aktivität der Vereine durch Schulung von Mitarbeitern.
Wir danken
- für die Kontakte und die Zusammenarbeit, die trotz vieler Schwierigkeiten des YMCA-Nationalverbandes Bulgarien aufrechterhalten werden konnten.
- für die Möglichkeit der Schulung verantwortlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des YMCA Bulgarien bei BISS.
Wir bitten
- um Einheit und damit verbunden um eine gute Zusammenarbeit zwischen den drei Vereinen in Plovdiv, Gabrovo und Dobrich.
- für den Aufbau des Nationalverbandes und besonders für Ventsislava Moneva, die übergangsweise die Aufgabe der Koordinatorin übernommen hat.
- um Weisheit und Kraft für die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
o Antoaneta Yankabakova (Gabrovo)
o Assen Fitchev (Plovdiv)
o Kitty Boncheva (Dobrich)
o im Vorstand des YMCA Bulgaria
- um einen geistlichen Aufbruch in den YMCAs.
- für die gesellschaftliche Lage in Bulgarien, die im Vorfeld der Präsidentschafts- und Kommunalwahlen leider auch von rassistischen Ausschreitungen gegen Roma überschattet wird.
Freiwilligendienst in Indien
Im Rahmen des Freiwilligen-Programms bietet der CVJM Baden jungen Erwachsenen die Möglichkeit, einen mehrmonatigen Einsatz in Indien zu leisten. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Begabungen zu entdecken, ihren Glauben in Wort und Tat zu praktizieren, im Sinne des CVJM-Dreiecks an Leib, Seele und Geist zu wachsen. Durch ihre Mitarbeit können sie interkulturelle, fachliche, soziale und persönliche Erfahrungen sammeln sowie Kenntnisse über das Leben und Arbeiten in einer anderen Kultur erwerben.
Von September 2011 bis Februar 2012 arbeiten je zwei Volontärinnen aus dem CVJM Baden in Indien beim YMCA Madurai und beim YMCA Bangalore. Sie sind dort in einer Schule für behinderte Kinder bzw. in der Straßenkinderarbeit eingesetzt.
Wir danken
- für die vier Volontärinnen, die bereit sind, ihre Zeit und Begabung in der Arbeit in Indien einzusetzen
o Magdalen Gramer aus dem CVJM Hornbach und Marsha Richarz aus
dem CVJM Lohrbach in der Arbeit mit geistig und mehrfach behinderten
Kindern im YMCA Madurai
o Kathrin Martin aus dem CVJM Weingarten und Tabea Schuch aus dem
CVJM Linkenheim in der Arbeit mit Straßenkindern im YMCA Bangalore
Wir bitten
- um Gottes Schutz und Begleitung für die Volontärinnen sowie viel Geduld und Kraft für die Arbeit in der fremden, ungewohnten Umgebung.
- für ein gutes Miteinander und gegenseitiges Verständnis zwischen Volontärinnen und Mitarbeitenden im YMCA.
- um Kraft, Geduld und Ausdauer für die Aufgaben, die die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in den YMCA zu bewältigen haben.
- um die gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung der Arbeit der YMCA in Madurai und Bangalore, damit die christliche Botschaft im Leben der Gesellschaft sichtbar werden kann.
- um ein friedliches Miteinander unter den Religion und Kulturen in Indien.
Weitere Informationen zur
LIFEGATE - „Tor zum Leben“ im Westjordanland / Israel
Körperbehinderte und gehörlose junge Menschen im Westjordanland befinden sich am Rande der Gesellschaft. Das Team von LIFEGATE aus deutschen und palästinensischen Mitarbeitern hilft diesen benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch Frühförderung, medizinische Betreuung, Schulunterricht und Berufsausbildung. Dadurch wird die notvolle Lebenssituation der Betroffenen und ihrer Familien verbessert. Gleichzeitig geschieht wichtige Versöhnungsarbeit zwischen Palästinensern und Israelis in dieser krisengeschüttelten Region.
Durch die Ausweitung der Arbeit in den letzten Jahren wurde ein Neubau notwendig, der in der nächsten Zeit in Betrieb genommen werden soll.
Gebetsanliegen, die Burghard Schunkert, der Leiter der Einrichtung, uns weitergegeben hat:
- Wir bitten für Weisheit und Bewahrung auf allen Wegen sowie Gesundheit für die LIFEGATE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Seele und Leib.
- Wir bitten um Weisheit für die Ärzte, die „unsere“ Kinder und Jugendlichen behandeln, dass sie die richtigen Diagnosen für ihre Patienten stellen und uns bei der Behandlung und Förderung zu unterstützen.
- Wir bitten um finanzielle Unterstützung für unsere medizinische Arbeit, damit wir nicht weiterhin teure (aber wichtige) Untersuchungen und Operationen auf unbestimmte Zeit verschieben müssen.
- Wir bitten, dass die jungen Menschen mit Behinderungen neben der praktischen Förderung ebenso Hoffnung und Vertrauen erfahren und sich bei LIFEGATE geborgen fühlen.
- Wir bitten, dass die Mütter von Kindern mit Behinderungen, die neu zum LIFEGATE-Mutter-Kind-Treff kommen, Vertrauen zu unserem Team finden und sich mit ihren Problemen öffnen, sodass wir wirklich helfen können.
- Wir bitten, dass Gewalt in vielen Familien, auch gegen die Kinder, eingedämmt wird und durch unsere Maßnahmen ganz aufhören kann.
- Wir bitten darum, dass mit dem LIFEGATE-Bauprojekt ein Haus „lebendiger Steine“ entsteht, sprich ein motiviertes, im Glauben und der daraus entstehenden Liebe gegründetes Team, das Menschen mit Behinderungen Bildung, Ausbildung und damit Perspektiven eröffnen kann, die zu einem selbstständigen Leben führen.
- Wir bitten um gute, freundschaftliche Beziehung zu allen Nachbarn, die an unser Grundstück angrenzen.
- Wir bitten, dass ein Umzug in das Gebäude noch in diesem Jahr möglich ist.
- Wir bitten um die Auswirkung von Gottes Liebe und Frieden in den Herzen unserer Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und jungen Menschen, die stärker sind als alle Ungerechtigkeit, Hass und Gewalt, die uns oft begegnet.
- Wir bitten um die Kraft, neue Brücken zu bauen, wenn sich große Abgründe auftun.
- Wir bitten, dass die Arbeit von LIFEGATE Tag für Tag wächst. Viele Menschen, die unsere Hilfe brauchen, müssen wir vertrösten; es gibt kaum andere Plätze, zu denen wir sie schicken können. Für viele sind wir die letzte Station vor der Verzweiflung.
Weitere Informationen zur Arbeit von Lifegate




