CVJM Baden Aktuell (Archiv)
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Bericht: B.I.S.S. - Follow me - learn to serve
Jugendkongress „B.I.S.S.“ zieht Kreise
Netzwerke auf- und ausbauen, Neues hören und erleben, christlichen Glauben fröhlich miteinander leben und teilen, das sind die Kennzeichen des Jugendkongresses „B.I.S.S.“ im Schloss Unteröwisheim, dem CVJM-Lebenshaus. Eingeladen hatte der Landesverband des CVJM Baden, des Christlichen Vereins junger Menschen und etwa 130 Leute aus ganz Baden kamen, um dabei zu sein. „Alles Leute, die aktiv in der Jugendarbeit stehen oder denen Jugendarbeit ein Anliegen ist“, sagt Ralf Zimmermann, einer der Verantwortlichen des CVJM Baden für den Kongress.
Das Programm wechselte zwischen gemeinsamen Punkten, wo alle im Schlosskeller zusammenkamen, Workshops für besondere Interessen und gemeinsamem Feiern mit Überraschungen im großen Zelt im Schlosshof. Bei den Workshops konnte man seine Kreativität einbringen, malen und tanzen, sich über Möglichkeiten informieren mit dem CVJM ins Ausland zu gehen, Herausforderndes in der Bibel kennen lernen oder auf Bäume klettern und lernen Baumhäuser zu bauen. Auch aus anderen Ländern gab es Impulse durch Gäste aus Bulgarien, Schweden, England und der Schweiz. „’B.I.S.S.’ ist eine Bewegung“, sagt Sybille Wüst, hauptamtliche Mitarbeiterin im CVJM Baden. „Dieser Kongress wird durch jeden einzelnen Gast mitgestaltet. Dadurch gibt er Impulse, die dann zu Hause in der Jugendarbeit weiterwirken.“ Auch die Verbindungen, die dauerhaft unter den Teilnehmern entstehen sind Teil des „B.I.S.S.“.
Konkret wurde dies unter anderem bei dem Workshop zum Baumhausprojekt, das von Sam Brüngger, Erlebnispädagoge aus der Schweiz, entwickelt wurde und auch in Deutschland bereits seit einiger Zeit seine Kreise zieht. Brüngger war selbst dabei beim diesjährigen „B.I.S.S.“ als Anleiter. Die Gruppe „Baumhaus“ will im kommenden Jahr beim großen europäischen CVJM-Jugendkongress in Prag dort im Stadtpark ein Baumhaus bauen in sieben bis neun Metern Höhe. Für 2014 ist ein eigenes Baumhaus-Camp geplant, bei dem man erst das Baumhaus baut und dann darin wohnt. „Diese Projekte erfordern ein hohes Maß an Gemeinschaftssinn“, sagt Sam Brüngger „und sie vermitteln wichtige Werte, die den christlichen Glauben als Grundlage haben - ohne erhobenen Zeigefinger, einfach beim Klettern und Bauen.“ Gemeindediakon Göran Schmidt aus Langensteinbach hat auch bereits erste Erfahrungen gemacht und will das Projekt in der Region „einpflanzen“.
Martin Stock
B.I.S.S. Zeitungen 2012: