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Streiflichter aus den Jungschar-Grundkursen in Belchenhöfe

Streiflichter aus den Jungschar-Grundkursen in Belchenhöfe

Morgens 8.00 – Bible on tour: Fast 90 Gestalten verlassen noch vor dem Frühstück dick vermummt das Haus und verteilen sich mit einem Bibelvers rund ums Haus im Gelände.
15 Minuten Zeit mit Gott und dem Bibelvers in der wundervollen Winterlandschaft und anschließender Austausch über die Gedanken in der Kleingruppe lassen die Zeit vor dem Frühstück zu einer ganz besonderen Zeit werden.

 

Bei den Seminareinheiten lernen die Jungscharmitarbeiter in den beiden Grundkursen jede Menge über das Gestalten einer Jungscharstunde und Hintergründe wie die Entwicklung von Kindern oder die Frage der Aufsichtspflicht. Sie probieren vieles in Kleingruppen aus und machen ihre ersten Versuche, eine Geschichte kreativ zu erzählen, lernen aber auch, was es heißt, Mitarbeiter zu sein und auch auf sich selbst zu achten. Ein intensives Programm mit vielen neuen Ideen, die darauf warten, nach den Ferien in der Jungschar umgesetzt zu werden.

 

Der Speisesaal platzt aus allen Nähten – trotzdem läuft das Essen reibungslos und wir freuen uns über die super Versorgung des Küchenteams um Ute und Walter Vollmer, das beim Schneiden von Walters gigantischem Brot kaum nachkommt.

 

Am Nachmittag haben die jungen Mitarbeiter die Qual der Wahl beim bunt gemischten Workshop-Angebot. – Das Haus bebt beim Ausprobieren neuer Spielideen, in einem Raum werden Kerzen gegossen, woanders wird eine biblische Geschichte mit Figuren aus Naturmaterialien nachgestellt oder werden neue Jungscharlieder gelernt. Es geht aber nicht nur um neue Ideen für die Jungschararbeit, sondern auch um die Teilnehmer selbst und die große Resonanz und intensive Erfahrungen bei den Workshops zur Persönlichkeit, Umgang mit Trauer und Tod oder beim Talk zu den unterschiedlichsten Lebensfragen zeigt, dass das Konzept aufgeht - dass das Leben der Teilnehmer und ihr Dienst in der Jungschar zusammengehören und die Grundkurse auch eine Zeit der persönlichen Reifung sind.

 

Die Zeit zwischen den Programmpunkten – im Bistro wird gespielt, im Tischtennisraum laufen heiße Matches, in der Kapelle wird Musik gemacht – und überall im Haus sind kleine Gruppen zu sehen, die die Pause für ein persönliches Gespräch nutzen.

 

Mitten in der Nacht im Schwarzwaldzimmer – bei Leckereien aus der Küche reflektiert das Mitarbeiter-Team den Tag und läuft immer Gefahr, dass sich die Teilnehmer über die Lautstärke des Gelächters beschweren. Doch irgendwann wird es auch hier still – denn auch diese Nacht ist mal wieder viel zu kurz.

 

Letzter Abend – nach dem Gottesdienst mit persönlicher Segnung geht es nochmal raus – schweigend durch den Wald auf ein leuchtendes Fackelkreuz zu. Wir beten in Kleingruppen für die Jungscharen und unsere Ortsvereine. Unvergesslich das Bild, als alle jungen Mitarbeiter im Kreis stehen und zusammen singen und beten; und faszinierend die Vorstellung, dass sie morgen wieder an die verschiedensten Orte im Land ziehen werden, um Gottes Liebe, sein Licht und die beste Botschaft der Welt an die ihnen anvertrauten Kinder weiterzugeben.

 

Der Bus ist da. Schnell werden noch Adressen ausgetauscht, die letzten Koffer eingepackt, und Verabredungen getroffen. Die „Verabschiedungs-Schnecke“ darf natürlich nicht fehlen. Gut zu wissen, dass wir uns wieder sehen und der Landesverband genug Gelegenheit dazu bietet – beim BISS, Badentreff, beim MAXX und bei den Jungscharcamps – und nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Belchenhöfe, wir kommen!

 

Dorothee Engel

 

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